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prinzip:
sehen und gesehen werden
der gezielten wissenschaftlichen und medialen information in der ausstellung über den neuen hauptbahnhof wird ein persönliches, sinnliches erleben gegenüber gestellt. ein turm setzt ein von weitem sichtbares zeichen für den neuen hauptbahnhof und bietet überblick über das areal bis zu einer höhe von 60m. es ist ein orientierungs- und aussichts- turm, welcher mit zwei aufzügen erschlossen wird und es dem besucher / der besucherin ermöglicht, einmal aus der position von oben einen blick auf die niederungen zu werfen. der lift bringt, wenn auch nur für augenblicke, die bürgerInnen über das geschehen. mit diesem perspektivenwechsel gewährt uns der lift die blickwendung von den planerInnen und entscheidungsträgerInnen auf die einfachen und werkenden, auf uns selbst.
baukörper:
in unserem entwurf spannen wir über den bestehenden busbahnhof ein eingeschossiges, räumliches fachwerk, welches im bereich der bahnsteige an vier knotenpunkten auf stützen aufliegt. durch das abheben des gesamten baukörpers wird die maximale funktionalität des busbahnhofs gesichert. im erdgeschoss befindet sich im vorderen bereich eine überdachte zone für die erschließung über stiegen und lift. die erschließungsfläche entsteht über die zusammenführung der beiden busbahnsteige. sie bietet platz für sitzgelegenheiten und eine informationswand und wird durch einen lichtschlitz rund um den turm erhellt. im hinteren bereich dient der baukörper als überdachung für den busbahnhof, welcher durch lichtschlitze entlang der konstruktion illuminiert wird. das vordere drittel des baukörpers ist verschwenkt und orientiert sich ebenso wie der turm richtung zentralbahnhof.
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